Kurz erklärt: PIM steht für Product Information Management. Ein PIM-System sammelt alle Produktinformationen wie Texte, Merkmale, Bilder und Übersetzungen an einem zentralen Ort und verteilt sie an Onlineshop, Marktplätze, Print und Apps. So sind Produktdaten auf allen Kanälen einheitlich und aktuell.
Warum ein PIM-System? #
Unternehmen mit vielen Produkten pflegen ihre Daten oft in mehreren Systemen: Grunddaten im ERP, Texte in Word, Bilder auf Laufwerken, Übersetzungen per E-Mail. Das führt zu Fehlern und doppeltem Aufwand. Ein PIM-System bündelt diese Informationen und macht sie für alle Kanäle verfügbar.
Funktionen eines PIM #
- Zentrale Verwaltung von Beschreibungen, technischen Daten, Preisen, Bildern und Videos
- Mehrsprachige Inhalte, z. B. Deutsch, Französisch und Italienisch
- Produktvarianten und Beziehungen zwischen Produkten (Zubehör, Ersatzteile)
- Benutzerrechte und Freigabe-Workflows
- Prüfung der Datenqualität und Vollständigkeit
- Ausgabe an Onlineshop, Marktplätze, Kataloge und Apps
PIM, ERP und Onlineshop #
Das ERP bleibt meist für Preise, Lager und Aufträge zuständig. Das PIM ergänzt die beschreibenden und verkaufsfördernden Inhalte. Der Onlineshop, zum Beispiel Magento, erhält die Daten aus beiden Systemen über Schnittstellen.
Bekannte PIM-Systeme #
Verbreitete Open-Source-Lösungen sind Pimcore, das PIM mit Digital Asset Management (DAM) und Content-Management verbindet, sowie Akeneo. Mehr zu unseren Leistungen rund um Produktdaten finden Sie auf der Seite Product Information Management und im Artikel Pimcore API.